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 Betreff des Beitrags: American Movie
BeitragVerfasst: Mo 4. Dez 2006, 08:40 
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Gargantua
Gargantua
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Registriert: Mi 24. Aug 2005, 19:22
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Muss morgen ein (Teil)referat dar?ber halten und wollte es euch nicht vorenthalten...kopiere jetzt einfach mal meinen Text hier rein und editiere ihn sp?ter - bin momentan ziemlich im Stress (Uni geht inna Stunde los).


1.) ?ber den Film

 Regie und Produktion von Chris Smith und Sarah Price ; Smiths zweiter Film. Zuvor drehte er bereits einen anderen Dokumentarfilm namens ?American Job?; dieser Film basierte auf einer gleichnamigen Zeitschrift und handelte von Minimum Wage Jobs in den USA und den Leuten, die diese Jobs verrichteten.
 das ?dokumentarische Portrait ?American Movie? gewann 1999 den Documentary Grand Jury Prize, woraufhin Sony Entertainment die Rechte f?r irgendwas zwischen 750,000 und 1 Million Dollar erwarb.
 insgesamt wurde zwei Jahre lang gedreht, wobei im zweiten Jahr fast jeden Tag gedreht wurde; die Sichtung, Auswahl und Nachbearbeitung des Materials dauerte zwei weitere Jahre
 insgesamt mussten 440 Rollen Film bzw. 70 Stunden gefilmtes Material auf unter zwei Stunden komprimiert werden.
 Finanzierung: Smith und Price hatten permanent mit Geld- oder Filmmangel zu k?mpfen;
Ein paar Filmproduzenten investierten in den Film; den Rest des Film finanzierten Smith und Price durch Auftragsarbeiten (z.B. Lotteriewerbung); in den zwei Drehjahren wurden alle Einnahmen sofort f?r neuen Film ausgegeben.


2.) Inhalt

 American Movie ist eine Dokumentation ?ber den Independent Movie Maker (so hab? ich ihn jetzt einfach mal betitelt) Mark Borchardt und seinen Kampf bzw. Krampf, einen 30-min?tigen Non-Budget 16 Millimeter Schwarz-Wei? ? Horrorfilm zu drehen.
 Mark Borchardt, zu Beginn des Films 29 Jahre alt, lebt immer noch bei seinen Eltern. Seine drei Kinder leben die meiste Zeit bei seiner Exfreundin, die will, dass er sie heiratet, obwohl sie ihn vor drei Jahren verlassen hat und mit einem anderen Mann zusammenlebt.
Obwohl er ausgew?hlt worden war, auf eine Schule f?r begabte Kinder zu gehen, verlie? er die Schule mit der ?berzeugung, dort nichts zu lernen. Mit 14 Jahren begann er, eigene Filme zu drehen; haupts?chlich Horror bzw. Splatterfilme mit seinen Freunden.
 Ausgangspunkt des Films ist der Start seines neuesten Projektes, Northwestern, ein (ebenfalls in schwarz-wei? gedrehter) autobiographischer Film ?ber seine Jugend in Milwaukee.
 er erkennt aber schon bald, dass er kein Geld hat, um dieses Projekt zu verwirklichen, und beschlie?t daher, den vor zwei Jahren begonnenen ?Coven? (zu Deutsch: Hexenzirkel) zu Ende zu drehen ( Mark stellt im Film die folgende Rechnung auf : 3000 Kopien zu je $14.95 m?ssen verkauft werden; die so verdienten 45.000 Dollar sollen als Budget f?r Northwestern dienen)
 in den folgenden neun Monaten arbeitet Mark an seinem Film, wobei er als Produzent, Regisseur, Kameramann und Hauptdarsteller agiert. Das Budget bel?uft sich auf 3000 Dollar, die er sich von seinem 82 Jahre alten Onkel Bill geliehen hat (zu diesem Zeitpunkt sitzt Mark bereits auf einem riesigen Schuldenberg; schuldet seinem Vater, der Telefongesellschaft, der IRS (US-Regierungsstelle f?r Steuerangelegenheiten) usw.
 Weitere Darsteller sind Freunde (z.T. auch echte Schauspieler) und seine Verwandten;  so muss Marks Mutter an einer Stelle des Films als vermummte Gestalt aushelfen, weil alle seine Ersatzleute abgesprungen sind. Ein anderes Mal kniet sie hinter der Kamera und filmt eine Einzelszene von Mark f?r Coven, w?hrend Mark, der ob ihres Unverst?ndnisses ?ber die Anweisungen, die er ihr gibt, eine Krise nach der anderen bekommt , und auch sein Onkel Bill, der Executive Producer des Films, spielt eine Minirolle (lehnt aus dem Fenster eines fahrenden Wagen und ruft dem rennenden Mark etwas zu).
 Wenn Mark nicht an seinem Film arbeitet, geht er seinem Hausmeisterjob auf dem Valhalla -Friedhof nach, wo er mit Schneefegen, Staubsaugen, Flaggen hissen und ?demontieren besch?ftigt ist (eine Szene des Films zeigt beispielsweise, wie er nach dem Memorial Day 1400 Flaggen abbauen muss).
 der dargestellte Entstehungsprozess von Coven wird immer wieder durch Interviews mit Mark, seinen Familienmitgliedern (Mutter, Vater, Br?der, Onkel Bill), seiner Freundin, seinem besten Freund Mike, der eine der komischsten Rollen in diesem Film innehat, sowie in Coven mitwirkenden Personen unterbrochen. Dabei werden nicht nur der Film, sondern auch die unterschiedlichsten Sichtweisen und Perspektiven der Mark nahe stehenden Personen thematisiert ( so zum Beispiel der Vater, der seinen Bruder Bill einerseits f?r einen Geizhals h?lt, anderseits kein Interesse daran hat, Mark finanziell zu unterst?tzen, einer seiner Bruder, der Mark zwar als einen ambitionierten Menschen beschreibt, sich auf praktischer Ebene aber nicht mehr als einen Fabrikjob vorstellen kann,
Marks Kumpel Mike, der von seiner Drogen- und Alkoholvergangenheit mit und ohne Mark erz?hlt (und sich dabei anh?rt, als h?tte er dabei ordentlich einen mitgekriegt) und so weiter.

 Marks eigene Kommentare thematisieren wiederholt den ?American Dream? (den er f?r sich selbst in der erfolgreichen Produktion seiner Filme sieht), und man sp?rt tats?chlich den gro?en Ehrgeiz, den er in dieses Projekt legt, auch wenn seine Methoden und das ganze Umfeld eine chaotische Katastrophe sind.

 Mit Beendung der Dreharbeiten ist die Arbeit an dem Film noch lange nicht zu Ende. Weitere Desaster bahnen sich beim Additional Voice Recording an, so zum Beispiel, als Mark mitten im Winter mit seiner Mutter in den Wald geht, um Waldger?usche aufzunehmen, um sich dann zu wundern, warum er nicht einen einzigen Vogel h?rt und der Schnee alle andern Ger?usche verschluckt, oder auch als er seinen alten Onkel Bill dazu n?tigt, sich ins Auto zu setzen und 30 Mal dieselben Zeilen zu sprechen
 Auch die Promotion gestaltet sich dementsprechend chaotisch
 Der Film endet mit der Premiere von ?Coven? und einem letzten Besuch von Mark bei Onkel Bill.
Vor dem Abspann wird noch eingeblendet, dass Bill im September 1997 starb und seinem Neffen Mark, obwohl er keinerlei Vertrauen in dessen Filmemacherei hatte, 50.000 Dollar f?r die Realisierung von Northwestern hinterlie?.


3.) Dokumentation/Kom?die/ Trag?die

- Die Intention der Regisseure war, Marks Leben und die Beziehungen zwischen ihm und seiner Familie und seinen Freunden ?dokumentarisch? darzustellen, und nicht einen Film ?ber das Filmemachen zu drehen. Dennoch zeigt der Film exemplarisch die Problematik des Filmemachens ohne jedwede Unterst?tzung einer Produktionsfirma oder sonstiger Ressourcen.
- Der Film liefert weiterhin ein Beispiel f?r jemanden, der ?ohne R?cksicht auf Verluste? seinen American Dream zu verwirklichen versucht.
- American Movie ist, zumindest meiner Ansicht nach, nicht als ?Comedy? zu werten, zumindest nicht als Comedy im strengen Sinne.  Die Komik und die beim Publikum erzeugten Lacher sind keine Intention, weder der Regisseure noch der Schauspieler, sondern entstehen aus dem wirklichen Leben heraus, dass, ohne gro?artige Einmischung der Regisseure dargestellt wird.  Die einzigen Einmischungen sind seltene Fragen aus dem Off, die den ?Akteuren? des Films gestellt werden.  anders als Borat; letzterer ist ja wohl durchgeplant und basiert auf einem Drehbuch; des Weiteren provoziert Cohen durch lustige Fragen auch lustige Antworten.
Einzelne komische Elemente haben auch einen bitteren Beigeschmack, so z.B. Mike Schank.
Seine Erscheinung und seine Art zu reden, die offensichtliche Beschr?nktheit sind zwar lustig, nicht aber die Tatsache, dass er sich selbst durch jahrelangen Drogenmissbrauch dazu gebracht hat.
- American Movie hat aber auch tragische Elemente, eben weil er das Leben einer nicht fiktionalen Person zeigt; und in der Geschichte der meisten Menschen gibt es sowohl tragische als auch komische Elemente.  Die permanenten R?ckschl?ge, mit denen Mark zu k?mpfen hat, k?nnen allein schon tragisch wirken; wirkliche Tragik sieht man aber in der Person von Onkel Bill  am Anfang des Films wirkt er noch recht agil und gesund; im Lauf dieser zwei Jahre sieht man seinen rapiden k?rperlichen und geistigen Verfall.

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Ich haue meinen Penis mit der Eichel auf ein Holzbrett.


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