Als F?nfj?hriger probiert er aus Neugierde Bier, als Siebenj?hriger trinkt er in Todesangst einige Liter Rotwein, beide Male kostet es eihn fast das Leben - doch schon der vierzehnj?hrige Jack London lernt, dass der so widerliche Alkohol ein fester Bestandteil der wilden, f?r ihn von Abenteuer und Romantik erf?llten M?nnerwelt ist, die ihn fortlockt von seiner monotonen und schlecht bezahlten Fabrikarbeit. Fortan begleitet der Alkohol sein Leben; abh?ngig von ihm wird aber nicht der F?rst der Austernr?uber, nicht der Arbeiter, der Vagabund, der Seemann oder Student - abh?ngig wird erst der erfolgreiche Schriftsteller, der schlie?lich ohne dieses Mittel nicht mehr schlafen und nicht mehr schreiben kann und im Alkohol jenen Pessimismus zu bet?uben mu?, den eben jener Alkohol gef?rdert hat.
Ich zitiere noch kurz aus oben genannter Rotweinepisode :
"Ich sah, wie einer der Burschen einige Schritte vorw?rts taumelte, dann am Wegrande stehenblieb, ernsthaft in den Graben starrte und erst, nachdem er sich die Sache offenbar reiflich ?berlegt hatte, hineinfiel.Ich fand das ausserordentlich komisch. Ich torkelte zum Rande des Grabens mit dem festen Vorsatz, dort anzuhalten. Ich kam erst wieder zu mir, als ich im Graben lag und einige erschrockene M?dchen sich bem?hten, mich herauszuziehen."